Fixkostenmanagement

Wie funktioniert das Fixkostenmanagement? Voraussetzung eines wirkungsvollen Fixkostenmanagements ist zunächst einmal die Erkenntnis darüber, was Fixkosten überhaupt sind: Unter Fixkosten werden nämlich all jene Kosten verstanden, die unabhängig von der Beschäftigung (der Ausbringungsmenge, der Produktionsmenge) anfallen. Voraussetzung ist also NICHT, dass im Vorfeld die genaue Höhe der Kosten bekannt ist. Die Höhe von Fixkosten kann durchaus abhängig sein von bestimmten Verbrauchskomponenten (z.B. Stromverbrauch im Büro), sie muss aber unabhängig sein von der (marktfähigen) Leistungsmenge.

Ziele des Fixkostenmanagements sind die Erhöhung der Fixkostentransparenz sowie die vorteilhafte Gestaltung des Fixkostenblocks.

Basis eines erfolgreichen Fixkostenmanagements ist eine differenzierte Kostenrechnung, die folgende Informationen bereitstellt:

    1. Eingegangene Bindungsdauern bei Verträgen.
    2. Zeitliche Lage der Bindungsdauern zum Kalenderjahr
    3. Kündigungsfristen und Zeitpunkte
    4. Bindungsintervalle, die gelten, wenn man die Kündigungstermine  verstreichen lässt.
    5. Restbindungsdauern
    6. Nutzungsdauern bei Eigentumspotenzialen

Auf Basis dieser Informationen können dann Methoden angewandt werden, mit denen die Abbaufähigkeit der Fixkosten überprüft bzw. eine Flexibilisierung von Fixkosten (z.B. durch Outsourcing) angestrebt werden kann.

Fixkostenmanagement führt zu Fixkostentransparenz

Zur Erhöhung der Fixkostentransparenz, die die Grundlage für Abbau-Entscheidungen bildet, existieren im Wesentlichen drei Methoden, die nachfolgend unter eigenen Menüpunkten dargestellt werden.

(Literaturhinweis: Kremin-Buch, Beate: Strategisches Kostenmanagement, Grundlagen und moderne Instrumente, 4. Auflage, Wiesbaden, Gabler, 2007, S. 23-33.)

Ausschließlich mit dem Fixkostenmanagement beschäftigen sich nur sehr wenige Bücher, weshalb wir das folgende besonders empfehlen können:

Fixkostenmanagement: Strategischer Ansatz zur Flexibilisierung von Produktionskapazitäten

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