Benchmarking – Unternehmenssteuerung

Das Benchmarking stellt eine moderne Methode zur Unternehmenssteuerung und Unternehmensoptimierung dar. Davon sind sowohl die internen Unternehmensprozesse als auch Produkte und Leistungen betroffen. Generell erfreut sich das Benchmarking großer Beliebtheit und ist in vielen Unternehmen verbreitet. Dabei war es ursprünglich ein Verfahren zur Wettbewerbsanalyse. Dazu findet ein kontinuierlicher Vergleich von Produkten, Dienstleistungen sowie Prozessen und Methoden des eigenen Unternehmens mit anderen Unternehmen statt. Ziel dabei ist es, Leistungslücken zu erkennen und auf Dauer zu beseitigen. Um die Leistungsunterschiede transparent zu halten, sind sogenannte Benchmarks im Sinne von Vergleichsmaßstäben zu bestimmen.

In jedem Fall eignet sich das Ermitteln von Benchmarks, um Kosten und Leistungen im Betrieb zu gestalten. Häufig formuliert das Unternehmen seine Benchmarks mit Hilfe von Kennzahlen. Gerade die Kostensteuerung ist stets in Verbindung mit der Leistungserbringung zu sehen. Von daher macht es besonders viel Sinn, mit dem Benchmarking betriebliche Prozesse und Leistungen zu beeinflussen. So sind Sie in der Lage,  die aus dr Leistungserbringung resultierenden Kosten wirkungsvoll zu steuern.

Benchmarking als vielfältiges Konzept

Das Thema Benchmarking ist sehr umfassend, zumal es in vielen Varianten in der Praxis existiert. Dennoch ist es hervorragend für betriebliche Projekte geeignet. Es ist nämlich auch für kleine Optimierungsaufgaben anwendbar. Für einen ersten Überblick in die Funktionsweise und Zielsetzung des Benchmark-Konzeptes eignet sich das Buch Basiswissen Benchmarking von Konstantin Kitzinger und Stefan Georg. An dieser Stelle finden Sie einen direkten Link zum Buch:

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Das Konzept ist auch mit der Idee der Kundenbewertung verwandt. Gerade die Kundenberwertung spielt im Rahmen des Kundenmanagements eine große Rolle. Aber warum passt dieses Thema auch zum Becnhmarking? Die Antwort hierzu ist einfach. Denn auf vielen Internetseiten finden Sie Produktbewertungen von Kunden. Diese sind in einer Übersicht zusammengefasst dargestellt und über eine Kennzahl (maximal 5 Punkte oder maximal 6 Sterne oder Ähnliches) ausgewertet. Wenn Sie die Kennzahl als Vergleichsmaßstab heranziehen, können Sie so einen Benchmark erhalten. Auf diese Weise können Sie also einen Vergleich mit den besten Wettbewerbern realisieren und damit der Idee des Benchmark-Konzeptes schon sehr nahe kommen. Allerdings müssen Sie in diesem Fall darauf achten, dass die vorhandenen Daten vertrauenswürdig und aussagekräftig sind. Folglich sollten sich die Bewertungen auf eine Vielzahl von Beurteilungen stützen.