Kostenstrukturmanagement – Kostenstrukturen

Das Kostenstrukturmanagement orientiert sich an der Zusammensetzung der Kosten aus unterschiedlichen Kostenblöcken, -kategorien bzw. –arten.

Letztendlich ist das Ziel des Kostenstrukturmanagements, die Kostenstrukturen eines Unternehmens insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis von variablen zu fixen Kosten sowie das Verhältnis der Einzel- zu den Gemeinkosten vorteilhaft zu gestalten. Grundsätzlich sind variable Kosten den fixen vorzuziehen. Denn es ist davon auszugehen, dass bei Nachfragerückgängen auch die variablen Kosten sinken. Ergänzend sind Einzelkosten den Gemeinkosten vorzuziehen, da die Einzelkosten eine verursachungsgerechte Kalkulation ermöglichen. Im Gegensatz hierzu sind Gemeinkosten nach dem Durchschnitts- oder Tragfähigkeitsprinzip auf die Kostenträger zu verteilen.

Kostenstrukturmanagement als statisches Kostenmanagement

Oftmals bezeichnet man das Kostenstrukturmanagement auch als die statische Komponente des strategischen Kostenmanagements.

Instrumente des strategischen Kostenmanagements zur vorteilhaften Gestaltung der Kostenstruktur sind

Im Folgenden werden ausgewählte Instrumente des strategischen Kostenmanagements vorgestellt.

(Literaturtipps: Kremin-Buch, Beate: Strategisches Kostenmanagement, Grundlagen und moderne Instrumente; 4. Auflage, Ort: Wiesbaden; Verlag Gabler, 2007, S. 13-22 und Ziegenbein, Klaus: Controlling, 9. Auflage; Ludwigshafen; Kiehl, 2007, S. 253. ff.)

Im Zusammenhang mit dem Kostenstrukturmanagement sind auch noch das Kostenniveaumanagement und das Kostenverlaufsmanagement zu nennen. Gerade das Kostenniveaumanagement ist für viele das eigentliche Kostenmanagement, da es in diesem Fall darum gehört, die Höhe der Kosten zu beeinflussen. Gerade aber das Kostenstrukturmanagement kann einen erheblichen Beitrag zur Kostensteuerung leisten. Denn Kosten sind stets mit der Erbringung von Leistungen verbunden. Und diese Leistungserbringung muss beim Strukturmanagement nicht negativ beeinflusst werden. Stattdessen besteht sogar die Möglichkeit, Kostenstrukturen und Leistungsstrukturen gemeinsam zu beeinflussen. Gerade dann können sich vielversprechende Verbesserungen ergeben.