Vertragspotenzialdatenbanken

Vertragspotenzialdatenbanken zum Fixkostenmanagement sind Übersichten, aus denen die wesentlichen Bestimmungsfaktoren der Verträge hervorgehen, die Sie abgeschlossen haben. Die Übersicht soll dabei helfen, die Frage nach der Notwendigkeit des Vertrages, der Kostenhöhe und der Kostenbindung zu beantworten. Deshlab sollte eine Vertragspotenzialdatenbank mindestens die folgenden Felder enthalten:

Vertragsnummer, Vertragspartner, Adresse des Vertragspartners, Vertragsobjekt, Vertragsbeginn, Bindungsdauer, Verlängerungsintervall, Kündigungsfrist, Zahlungsbetrag, Zahlungscharakter, Veränderungsdatum, Folgekosten, Kostenstelle

Schon im privaten Bereich existieren viele solcher Verträge, z.B. Mietverträge für die Wohnung, Verträge für Mobilfunktelefone oder für einen Festnetzanschluss, Leasingverträge (z.B. für Kraftfahrzeuge), Versicherungsverträge, Bausparverträge, Kreditverträge usw. Wie Sie sich leicht vorstellen können, weisen viele Unternehmen eine große Anzahl fixkostenrelevanter Verträge auf. Viele dieser Verträge verlängern sich automatisch, wenn nicht ein Vertragspartner fristgerecht kündigt.

Transparenz durch Vertragspotenzialdatenbanken

Letztlich haben Sie mit den Datenbanken zu Ihren Verträgen die Gelegenheit, die Notwendigkeit der Verträge besser einzuschätzen. Außerdem sehen Sie die kostenrechnerischen Konsequenzen aus den Vertragspotenzialen. Damit erhalten Sie auch einen Anstoß zur Prüfung, ob es für einzelne Verträge nicht preiswertere Alternativen auf dem Markt gibt. Im privaten Umfeld kennen Sie dies vor allem im Zusammenhang mit Versicherungsverträgen oder mit Energielieferverträgen. Beziehen Sie Ihren Strom vom günstigsten Anbieter?

Im Zusammenhang mit den Vertragspotenzialdatenbanken zum Fixksotenmanagement stehen auch die Eigentumspotenzialdatenbanken. Diese richten sich aber nicht an bestenden Verträgen aus, sondern untersuchen die Vermögenswerte (insbesondere des Sachanlagevermögens), die sich in Ihrem Eigentum befinden.